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Welche weiteren Möglichkeiten gibt es?


Welche weiteren Möglichkeiten gibt es?

Neben dem Einsatz von Jugendschutzprogrammen bieten viele Browser und Betriebssysteme weitere ergänzende Schutzoptionen an.

Ein Mädchen und ein Junge sitzen Rücken an Rücken auf dem Boden, mit Laptops auf dem Schoß

Sie können zum Beispiel über sogenannte „Benutzerkonten für Ihr Kind" festlegen, wie lange und zu welcher Tageszeit es am Computer arbeiten oder im Internet surfen darf. Auch die Nutzung von Computerspielen nach der jeweiligen Altersfreigabe der USK ist bei modernen Betriebssystemen möglich.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen neuen KinderServer vorgestellt, der Computer und mobile internetfähige Geräte mit wenigen Klicks in einen sicheren Surfmodus für Kinder schaltet. Der KinderServer arbeitet nach dem Prinzip von Positivlisten – der von Medienpädagogen geprüften Liste der Kindersuchmaschine fragFINN.de und die URLs der Kindersuchmaschine Blinde Kuh sowie alle Seitenstark-Seiten. Diese geprüften Internetangebote und alle Webseiten, die ein Alterskennzeichen für Kinder bis 12 Jahre tragen, sind über den KinderServer zugänglich. Ruft das Kind eine andere Seite auf, bekommt es eine Information, dass diese Seite nicht zugänglich ist. Eltern haben zudem die Möglichkeit, einzelne Webseiten für ihr Kind selbst freizugeben. Der KinderServer steht auch für Smartphones und Tablets zur Verfügung. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.kinderserver-info.de.

"Vodafone Child Protect" ist eine kostenlose App, die das Smartphone kindersicher macht. Die in Kooperation mit JusProg e.V. entwickelte App unterstützt Eltern dabei, ihren Kindern die sichere Nutzung von Smartphones zu ermöglichen. Alle Informationen finden Sie unter www.vodafone.de.

Video über Grundfunktionen der App "Vodafone Child Protect"

 

Zudem können auch Sicherheitseinstellungen an Tablet-PC (iPad und Android) selbst vorgenommen werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie auf der Homepage der Initiative SCHAU HIN! für iPad und Android. Welche Möglichkeiten derzeit gängige Endgeräte zum Schutz Ihrer Kinder bieten, finden Sie beispielsweise auf klicksafe.de.

Sie können Ihrem Kind auch mit geeigneten Browsereinstellungen helfen, die richtigen Inhalte zu finden und belastende Angebote zu vermeiden. Am wichtigsten ist die Einrichtung einer kindgerechten Startseite, die Ihrem Kind immer attraktive Angebote präsentiert (z.B. meine-startseite.de). Sinnvoll ist es auch, eine Suchmaschine für Kinderangebote (z.B. blinde-kuh.de, fragfinn.de) im Browser einzustellen und die Lieblingsseiten ihrer Kinder als Favoriten einzutragen (z.B. klick-tipps.net). Die Einrichtung funktioniert per Mausklick.

Weiterführende Informationen:

Klicksafe: Sichere Einstellmöglichkeiten von Geräten

Schau Hin!: Sicherheitseinstellungen

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Kindgeeignete Browsereinstellungen per Mausklick

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