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Die Charta "sicher online gehen - Kinderschutz im Internet"


Die Charta "sicher online gehen - Kinderschutz im Internet"

In der Initiative "sicher online gehen – Kinderschutz im Internet" setzen sich Bund, Länder und die Wirtschaft für einen wirksamen Schutz von Kindern vor beeinträchtigenden Inhalten sowie für die Förderung der Erziehungsverantwortung der Eltern ein. Gemeinsam mit Organisationen und Einrichtungen des Kinder- und Jugendschutzes im Internet ermöglichen sie es mit sicheren Surfräumen und einer weiteren Verbreitung von anerkannten Jugendschutzprogrammen allen Kindern, die Chancen des Netzes so gefahrlos wie möglich zu nutzen.

Die Partner der Kampagne beteiligen sich aktiv mit eigenen Beiträgen. Beiträge können dabei, je nach Aufgabenbereich oder Geschäftsfeld, in den folgenden Bereichen umgesetzt werden:

  1. Engagement beim Aufbau eines attraktiven und vielfältigen Netzes für Kinder, etwa durch Bereitstellung eigener Kinderangebote, Unterstützung des fragFINN e.V., der unter anderem mit einer Liste unbedenklicher Inhalte für Kinder zu einem sicheren Surfraum beiträgt, oder durch Unterstützung bzw. Integration von Diensten, die das Kindernetz erschließen (z.B. Suchmaschinen) oder gute Kinderangebote empfehlen. Der Bund setzt seine Förderung attraktiver Angebote für Kinder in der Initiative „Ein Netz für Kinder" fort. Gemeinsam wird an Weiterentwicklungen mit dem Ziel eines attraktiven und sicheren Informations- und Kommunikationsangebots für Kinder im Internet gearbeitet.
  2. Information für Eltern an relevanten Stellen des eigenen Internetangebots sowie bei Aufnahme oder Verlängerung einer Kundenbeziehung über anerkannte Jugendschutzprogramme einschließlich der Bezugsquellen und Downloadmöglichkeiten sowie über weitere Möglichkeiten, einen sicheren Surfraum für Kinder jedes Alters zu schaffen.
  3. Verwirklichung altersdifferenzierter Nutzungsmöglichkeiten, Möglichkeiten zur einfachen Filterung bedenklicher Inhalte und Bereitstellung unbedenklicher Teilbereiche des eigenen Internetangebots für Kinder. Eigene Angebote im Internet sollen zutreffend und altersdifferenziert für anerkannte Jugendschutzprogramme mit dem Labelingstandard age-de.xml programmiert werden.
  4. Entwicklung, Weiterentwicklung und Verbreitung von anerkannten Jugendschutzprogrammen und weiteren Schutzmechanismen. Die Partner beteiligen sich entsprechend ihres Tätigkeits- oder Geschäftsfeldes daran, die Verfügbarkeit anerkannter Jugendschutzprogramme auf verschiedenen Betriebssystemen und auch auf mobilen Endgeräten, die von Kindern und Jugendlichen immer stärker genutzt werden, zu fördern.
  5. Weiterentwicklung der den Jugendschutzprogrammen zu Grunde liegenden Filtermechanismen und ihrer Benutzerfreundlichkeit. Parallel zu anstehenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten streben die Partner die Verabredung eines gemeinsamen Evaluationsvorhabens in der Steuerungsrunde der Initiative an,  um die Weiterentwicklung sicherer Surfräume und anerkannter Jugendschutzprogramme an den Erfahrungen und Erwartungen von Eltern und Familien auszurichten.

Jeder Partner wird bei Eintritt in die Initiative sowie in jährlichen Zwischenberichten seinen Beitrag zur Initiative benennen und kontinuierlich in einer gemeinsamen Steuerungsrunde der Initiative mitwirken. Die Steuerungsrunde zieht jährlich Bilanz über die Initiative. Bund und Länder benennen die Mitglieder der Steuerungsrunde und entscheiden nach Konsultation der Steuerungsrunde über die Aufnahme weitere Partner in die Initiative.

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