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Schutz und Sicherheit für besonders gefährdete Kinder (IGF 2013, 1. Tag)

Schutz und Sicherheit für besonders gefährdete Kinder (IGF 2013, 1. Tag)


Der erste Tag des Internet Governance Forum in Bali beginnt mit einem der wichtigsten Themen.

Strategien, um Risiken und Gefahren für Kinder und Jugendliche zu bewältigen, waren Gegenstand einer der ersten des Sitzungen des Internet Governance Forum, die vom Projekt TaC - Together against Cybercrime und der University of Gezira, Sudan organisiert wurde.

Die junge Generation wird gern als Digital Natives - Eingeborene der digitalen Welt - bezeichnet, aber gleichzeitig sind die jungen Menschen sehr verletzlich im Hinblick auf Gefährdungen, die ihnen online begegnen können. Deshalb sind Strategien gefragt, die tatsächlich wirksam sind um Kindern und Jugendlichen sichere und positive Interneterfahrungen zu ermöglichen.

Viele der Teilnehmenden an der Session wiesen darauf hin, dass Eltern, Lehrer und Sozialarbeiter eine wichtige Rolle bei der Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen spielen. Aber es wurde auch in Frage gestellt, ob das Internet als ein absolut sicherer Ort für Kinder und Jugendliche wünschenswert und erreichbar sei.

Schutz und Sicherheit für besonders gefährdete Kinder (IGF 2013, 1. Tag)
Eröffnungszeremonie Internet Governance Forum 2013 in Bali (Quelle: Jutta Croll)

Weder in der realen Lebenswelt der Kinder, noch in der virtuellen Welt könne eine sichere Umgebung, die keine Risiken und Gefahren birgt, garantiert werden, so die Argumentation. Warum also solle man Internetsicherheit anstreben, wenn auch sonst keine Sicherheit gegeben sei. In dem Bewusstsein, dass hundertprozentige Sicherheit nicht möglich ist, kann man dennoch anstreben, dass Internet sicherer zu machen und einen Schutzraum zu gestalten, der besser für Kinder geeignet ist. Vertreter von Unternehmen und NGOs erklärten, dass sie gemeinsam an dieser Aufgabe arbeiten werden.

Dies steht im Einklang mit dem generellen Ziel für das Internet Governance Forum 2013, das in der Eröffnungszeremonie folgendermaßen erklärt wurde: Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, das Internet zugänglich, erschwinglich, sicher und nützlich für alle zu gestalten.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Internet Governance Forum. 

 

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sicher online gehen

"sicher online gehen" ist eine Initiative von Bund, Ländern und Wirtschaft für einen besseren Schutz von Kindern im Internet. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert, werden hier Internet Empfehlungen erarbeitet für eine zeitgemäße Kinder- und Jugendnetzpolitik, die Kinder, Jugendliche, Eltern, Pädagogen sowie Akteure der digitalen Welt dabei unterstützt, den Herausforderungen einer sich schnell entwickelnden digitalen Medienlandschaft gerecht zu werden.

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